logo tarifvergleich deutschlandDer Strompreis ist bereits seit Jahren ein Ärgernis, denn jedes Jahr steigt dieser in mehr oder weniger großen Schritten. Während der zu zahlende Preis für die Kilowattstunde in den Jahren von 1950 bis 1980 beinahe stabil war, wurden die Preissteigerung in den letzten Jahren immer kontinuierlicher! Im Schnitt lag der Strompreis in den ganzen 30 Jahren von 1950 bis 1980 bei etwa 16 Pfennige pro Kilowattstunde. Es gab Jahre, da sank der Strompreis sogar. Von den 1980er Jahren bis zur Jahrtausendwende ging es von 22 Pfennige hinauf auf 30 Pfennige. Zur Euroeinführung 2001 lag der Strompreis bei etwa 16 Cent pro KWH. Seitdem legt er jedes Jahr um 1 Cent zu, sodass wir aktuell im Jahre 2017 etwa 30 Cent pro Kilowattstunde zu berappen haben. Ist das fair?

Den Hauptanteil unseres Strompreises kassiert der Staat

Wie wäre es anders zu erwarten, als wenn nicht der Staat den Löwenanteil vom Strompreis kassieren würde. Steuern machen sage und schreibe momentan 54 Prozent vom Strompreis aus. Umlagen und Steuern auf die Steuern füllen das Staatssäckel!
Doch prinzipiell setzt sich der Strompreis aus 3 Blöcken zusammen: den Netzentgelten, der Strombeschaffung und dem Betrieb, sowie den bereits genannten staatlichen Abgaben.

Staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen

Beginnen wir mit dem größten Brocken, den staatlichen Abgaben. Staatliche Steuern, Umlagen und sonstige Abgaben ändern sich in regelmäßigen Abständen – meist zu Lasten des Endverbrauchers. Denn beschließt die Bundesregierung neue Gesetze, zum Beispiel zu erneuerbaren Energien, so werden daraus resultierende Preiserhöhungen natürlich vom Endverbraucher gezahlt. So hat sich erst 2017 die sogenannte EEG Umlage drastisch erhöht – um über 8%. Mit der EEG Umlage verfolgt die Bundesregierung das Ziel, das bis zum Jahre 2050 die Energiegewinnung in Deutschland nur noch aus regenerativen Quellen erfolgen soll. Mittlerweile macht dieser Anteil über 25% des Strompreises aus.
Die Stromsteuer fällt mit etwa 7% des Strompreises verhältnismäßig wenig ins Gewicht.
Konzessionsabgaben, der Aufschlag nach dem Kraft-Wärmekopplungsgesetz, die Umlage nach § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (NEV-Umlage), die Umlage nach § 17f Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (Offshore-Haftungsumlage) und die Umlage nach § 18 der Verordnung zu abschaltbaren Lasten machen die Abgaben komplett. Auf all diese Abgaben kommen  16% Umsatzsteuer obendrauf, wo kämen wir denn sonst hin?

Netzentgelte

Die Netzengelte sind Kosten für die Nutzung der Stromnetze. Darin enthalten sind Kosten für den Transport und die Verteilung von Energie. Netzentgelte machen in etwa 25 Prozent des Strompreises aus.

Strombeschaffung und Vertrieb

Den kleinsten Posten des Strompreises bildet die eigentliche Energiegewinnung und deren Beschaffung – nämlich ganze 22 Prozent. In diesen Kosten enthalten sind also der Stromeinkauf, der dafür notwendige Verwaltungsaufwand des Energieunternehmens und des Vertriebs.

Ständiger Preisvergleich macht sich bezahlt

Seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahre 1997 übertrumpfen sich die Stromanbieter mit möglichst niedrigen Preisen. Natürlich hat kein Anbieter etwas zu verschenken, denn schließlich kauft jeder Anbeiter seinen Strom zu ähnlichen Konditionen und mit den selben staatlichen Auflagen ein. Doch Stromanbieter haben einen gewissen Spielraum, welcher dem Kunden zu Gute kommen kann. Deshalb bieten wir Ihnen unseren Stromvergleichsrechner, mit welchem Sie sich völlig kostenlos und unverbindlich zu den aktuellen Strompreisen informieren können und den für Sie günstigsten Anbieter finden. Verschenken Sie kein Geld und vergleichen Sie gleich jetzt!

So setzt sich der Strompreis zusammen:

Zusammensetzung des Strompreises