KFZ-Versicherung , wann es sich lohnt, einen Schaden selbst zu zahlen

logo tarifvergleich deutschlandWer ein KFZ sein Eigen nennt, weiß, dass dies ein ziemlicher Luxus ist, selbst wenn man sich nicht für ein “Statussymbol” entschieden hat. Denn die Folgekosten nach einem Autokauf sind nicht zu verachten.
Damit ein Auto fährt, muss es betankt werden. Bei den heutigen Spritpreisen schläft einem schon beim Tanken das Gesicht ein. wer sein KFZ täglich nutzt, dem entsteht dadurch am Monatsende ein ordentliches Loch in der Geldbörse.

Weiterhin schlägt die KFZ-Versicherung ordentlich zubuche. Denn die Haftpflichtversicherung ist ein Muss für alle Autobesitzer. Ein wichtiger Schritt, denn im Falle eines Unfalles muss man nicht für die Reparaturkosten des anderen geschädigten Fahrzeuges aufkommen.
Empfohlen wird ausserdem die Kasko Versicherung, welche die Kosten für solche Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt, welche man selbst verursacht hat. Die Teilkaskoversicherung deckt dabei Schäden wie Glasbruch, Marderfraß oder Zusammenstöße mit Wildtieren.
Die Vollkaskoversicherung übernimmt, je nach Tarif, die Kosten für weitere Schäden, die man selbst an seinem Fahrzeug verursacht hat. Sei es der ungewollte Kontakt mit einem anderen Fahrzeug, dem Laternenmast, mit Gebäudeecken und dergleichen mehr.

Vorher prüfen, ob sich die Schadensübernahme durch den KFZ-Versicherer lohnt

Vorsicht ist geboten! Denn selbst wenn man sich für eine Vollkaskoversicherung entschieden hat, bleibt man häufig selbst auf den Reparaturkosten sitzen. Wieso? Ganz einfach: Die KFZ-Versicherung übernimmt zwar in diesem Falle großzügig die Kosten, allerdings verlieren Sie oftmals den in vielen Jahren erworbenen hohen Schadenfreiheitsrabatt. Übernimmt die KFZ-Versicherung die Reparaturkosten, steigt Ihr Beitrag für die KFZ-Versicherung im Folgejahr merklich! Die Folge ist, dass Sie in den Folgejahren die von der Versicherung geleistete Zahlung schön brav verpackt in höheren Beiträgen an den Versicherer zurückzahlen.
Deshalb sollten Sie, bevor Sie einen selbst verursachten Schaden an Ihrem Wagen der KFZ-Versicherung melden, unbedingt prüfen, ob es sich nicht lohnt, den Schaden selbst zu zahlen.

Gerade bei kleineren Remplern ist es – über die Jahre gesehen – wirtschaftlicher für Sie, wenn Sie die Kosten für die Reparatur des Schadens selbst übernehmen.

Reparaturkosten sind geringer, wenn Sie die Kosten selbst tragen

Wer schon einmal in der Situation war, einen Schaden an seinem KFZ in einer Werkstatt reparieren zu lassen, wird festgestellt haben, dass die veranschlagten Reparaturkosten sehr unterschiedlich sein können. Nicht nur in den Werkstätten selbst wird unterschiedlich kalkuliert. Es spielt auch eine wesentliche Rolle, ob die Versicherung den Schaden übernimmt oder Sie selbst! Übernimmt die Versicherung den Schaden, dann wird gewöhnlich großzügiger kalkuliert, die Kosten für die gleiche Reparatur werden also höher ausfallen.

Ob es sich lohnt, den Schaden selbst zu bezahlen kommt auf die Höhe der Reparaturkosten an. Viele Versicherer bieten auf ihren Internetseiten einen Schadenrechner als Service an. Wählen Sie dabei immer den Rechner Ihres Versicherers, da jede Versicherung unterschiedliche Berechnungsgrundlagen zugrunde legt.

Unser Tipp: Sparen können Sie schon mit der Wahl der richtigen KFZ-Versicherung. Unser individueller Vergleich für die Autoversicherung ermittelt Ihnen günstige Tarife für Ihren individuellen Bedarf.