Wie kann man seine Gaskosten reduzieren?

logo tarifvergleich deutschlandDie kalte Jahreszeit steht unmittelbar bevor. Um es sich zu Hause schön gemütlich zu machen, wird die Heizung angedreht, der Fernseher läuft wieder länger als im Sommer und was gibt es schöneres, als einen deftigen Braten aus der der Röhre?
Allerdings hat das Ganze einen entscheidenden Wermutstropfen: der Verbrauch von Energie, vor allem von Gas, steigt sprunghaft an. Doch man kann etwas tun, um seine Gaskosten zu senken.

Clevere Tipps zum Gaskosten sparen

Um Gaskosten zu reduzieren, muss man nicht unbedingt auf seinen gewohnten Komfort verzichten. Denn wenn man auf ganz banale Dinge achtet, können die Verbrauchskosten für Gas um fast ein Viertel gesenkt werden.

Tipp 1: Wärmeverluste beim Heizen vermeiden

Undichte Fenster sind einer der Hauptgründe für erhöhte Heizkosten und somit höheren Gasverbrauch. Dabei ist es ganz einfach, z.B. mit im Handel erhältlichen Dichtbändern seine Fenster anzudichten. Auch angekippte Fenster bei voll aufgedrehter Heizung treiben den Gasverbrauch in die Höhe. Besser ist es, eine sogenannte Stoßlüftung durchzuführen. Dabei dreht man die Heizung während des Lüftens ab und öffnet das Fenster weit. Dieser Vorgang der Stoßlüftung dauert maximal 10 Minuten. Danach fenster schließen und Heizung wieder auf seine Wohklfühltemperatur stellen. Die frische Luft erwärmt sich schnell und man hat wieder ein Wohlfühlklima im Raum.

Tipp 2: Angemessene Raumtemperatur wählen

Jeder hat seine Wohlfühltemperatur. Allerdings treibt jedes Grad die Heizkosten, und somit den Gasverbrauch in die Höhe. Deshalb macht es wenig Sinn, sich fast nackt auszuziehen, nur weil es im Raum zu warm ist. Lieber die Heiztemperatur um 1-2 Grad senken und somit richtig Gaskosten sparen.
Übrigens, für die meisten von uns ist eine Temperatur von 23 Grad Celsius absolut ausreichend, um sich wohl zu fühlen.

Tipp 3: Programmierbare Heizregler und Thermostate montieren

HeizungsthermostatSeit einigen Jahren gibt es programmierbare Thermostate für die Heizung zu kaufen. Mit diesen Reglern kann man genau programmieren, wann die Heizung welche Temperatur abgeben soll. Das ist besonderns praktisch für berufstätige Menschen, denn wenn tagsüber niemand zu Hause ist, braucht die Heizung nicht auf vollen Touren zu laufen. Auch nachts reicht es, wenn die Temperatur im Raum bei etwa 15-17 Grad Celsius gehalten wird.
Wenn man regelmäßig 17 Uhr nach Hause kommt, programmiert man sein Thermostat so, dass ab 16:30 Uhr die Temperatur auf beispielsweise 23 Grad hochregelt wird. Wenn man dann zu Hause ankommt, hat man es kuschelig warm.
Die Montage solcher programmierbaren Thermostate ist für gebräuchliche Heizkörper sehr einfach. Auch die Programmierung ist bei den meisten dieser Geräte mittlerweile sehr einfach. Oftmals ist eine Vorprogrammierung vorhanden, sodass gar nicht umprogrammiert werden muss.

Tipp 4: Bei längerer Abwesenheit Heizkörper auf Frostschutz stellen

Manche Menschen denken im Urlaub nicht an die Heizung. Doch bei längerer Abwesenheit ist es sinnvoll, die Heizung herunterzuregeln und auf die Stufe “Frostschutz” zu stellen. Somit spart man enorm viel an Gaskosten. Denn man weiß nie, wie sich während der Abwesenheit die Außentemperaturen ändern, sodass die Heizung anspringt und sozusagen “für die Katz” heizt.

Wer es ganz modern haben möchte, kann mit einem Smart Home System seine Gaskosten auch von unterwegs kontrollieren. Mittels praktischer App auf dem Smartphone lässt sich mit solch einem System beispielsweise die Heizung sozusagen von beinahe jedem Ort regeln, egal wo man sich aufhält.

Gaskosten senken schont auch die Umwelt

Wer seine Gaskosten senkt, tut nicht nur seinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. Weniger Gasverbrauch bedeutet weniger Emmission von Schadstoffen in die Umwelt. Ressourcen werden geschont, was nicht nur für ein gutes Gefühl für unser Gewissen sorgen sollte.

Gaskosten mit einem günstigen Tarif senken

Und nicht zu vergessen ist die Möglichkeit, hier bei Tarifvergleich Deutschland den für sein Versorgungsgebiet günstigsten Gasanbieter zu finden. Also worauf warten? Vergleichen Sie Preise für Gas, Strom, DSL oder Ihren KFZ-Tarif! Keiner hat etwas zu verschenken!

KFZ-Versicherung , wann es sich lohnt, einen Schaden selbst zu zahlen

logo tarifvergleich deutschlandWer ein KFZ sein Eigen nennt, weiß, dass dies ein ziemlicher Luxus ist, selbst wenn man sich nicht für ein “Statussymbol” entschieden hat. Denn die Folgekosten nach einem Autokauf sind nicht zu verachten.
Damit ein Auto fährt, muss es betankt werden. Bei den heutigen Spritpreisen schläft einem schon beim Tanken das Gesicht ein. wer sein KFZ täglich nutzt, dem entsteht dadurch am Monatsende ein ordentliches Loch in der Geldbörse.

Weiterhin schlägt die KFZ-Versicherung ordentlich zubuche. Denn die Haftpflichtversicherung ist ein Muss für alle Autobesitzer. Ein wichtiger Schritt, denn im Falle eines Unfalles muss man nicht für die Reparaturkosten des anderen geschädigten Fahrzeuges aufkommen.
Empfohlen wird ausserdem die Kasko Versicherung, welche die Kosten für solche Schäden am eigenen Fahrzeug übernimmt, welche man selbst verursacht hat. Die Teilkaskoversicherung deckt dabei Schäden wie Glasbruch, Marderfraß oder Zusammenstöße mit Wildtieren.
Die Vollkaskoversicherung übernimmt, je nach Tarif, die Kosten für weitere Schäden, die man selbst an seinem Fahrzeug verursacht hat. Sei es der ungewollte Kontakt mit einem anderen Fahrzeug, dem Laternenmast, mit Gebäudeecken und dergleichen mehr.

Vorher prüfen, ob sich die Schadensübernahme durch den KFZ-Versicherer lohnt

Vorsicht ist geboten! Denn selbst wenn man sich für eine Vollkaskoversicherung entschieden hat, bleibt man häufig selbst auf den Reparaturkosten sitzen. Wieso? Ganz einfach: Die KFZ-Versicherung übernimmt zwar in diesem Falle großzügig die Kosten, allerdings verlieren Sie oftmals den in vielen Jahren erworbenen hohen Schadenfreiheitsrabatt. Übernimmt die KFZ-Versicherung die Reparaturkosten, steigt Ihr Beitrag für die KFZ-Versicherung im Folgejahr merklich! Die Folge ist, dass Sie in den Folgejahren die von der Versicherung geleistete Zahlung schön brav verpackt in höheren Beiträgen an den Versicherer zurückzahlen.
Deshalb sollten Sie, bevor Sie einen selbst verursachten Schaden an Ihrem Wagen der KFZ-Versicherung melden, unbedingt prüfen, ob es sich nicht lohnt, den Schaden selbst zu zahlen.

Gerade bei kleineren Remplern ist es – über die Jahre gesehen – wirtschaftlicher für Sie, wenn Sie die Kosten für die Reparatur des Schadens selbst übernehmen.

Reparaturkosten sind geringer, wenn Sie die Kosten selbst tragen

Wer schon einmal in der Situation war, einen Schaden an seinem KFZ in einer Werkstatt reparieren zu lassen, wird festgestellt haben, dass die veranschlagten Reparaturkosten sehr unterschiedlich sein können. Nicht nur in den Werkstätten selbst wird unterschiedlich kalkuliert. Es spielt auch eine wesentliche Rolle, ob die Versicherung den Schaden übernimmt oder Sie selbst! Übernimmt die Versicherung den Schaden, dann wird gewöhnlich großzügiger kalkuliert, die Kosten für die gleiche Reparatur werden also höher ausfallen.

Ob es sich lohnt, den Schaden selbst zu bezahlen kommt auf die Höhe der Reparaturkosten an. Viele Versicherer bieten auf ihren Internetseiten einen Schadenrechner als Service an. Wählen Sie dabei immer den Rechner Ihres Versicherers, da jede Versicherung unterschiedliche Berechnungsgrundlagen zugrunde legt.

Unser Tipp: Sparen können Sie schon mit der Wahl der richtigen KFZ-Versicherung. Unser individueller Vergleich für die Autoversicherung ermittelt Ihnen günstige Tarife für Ihren individuellen Bedarf.

Gewusst wie: Energie sparen im Urlaub!

logo tarifvergleich deutschlandHaben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie Sie im Urlaub Energie sparen können? Es geht dabei nicht darum, dass Sie im Ferienhaus oder im Hotel den Fernseher oder das Licht beim Verlassen des Zimmers aussschalten sollen. Es geht vielmehr darum, dass zu Hause Geräte fröhlich weiter Strom verbrauchen, obwohl diese das gar nicht müssten!
Die wenigsten Leute denken daran, dass während ihrer Abwesenheit zu Hause Geräte Strom verbrauchen! Das Ausschalten von Kühlschrank, Heizung und Unterhaltungselektronik kann 50 Euro und noch mehr während einer 3-wöchigen Abwesenheit sparen!

Energie sparen: Kühlschrank aus!

Ein Kühlschrank ist ein wahrer Stromfresser. Gerade im Sommer, wenn sich Räume schon durch die warmen Aussentemperaturen aufheizen, benötigt ein Kühlschrank oftmals mehr Energie als im Winter. Warum also den Kühlschrank während einer mehrwöchigen Abwesenheit nicht gaz einfach ganz abschalten?
Verderbliche Lebensmittel müssen natürlich vor dieser Maßnahme vorher verbraucht werden, oder mitgenommen werden. Für Selbstversorger ist das sogar nochmals kostensparend.
Auch die Kühltruhe kann während dieser Zeit eine Ruhepause vertragen. Gelegenheit, um die Truhe mal leer zu räumen und vielleicht noch das eine oder andere zu verbrauchen, was sowieso schon an der Mindesthaltbarkeitsgrenze ist.
Wichtig ist aber, dass der Kühlschrank und auch die Gefriertruhe während dieser Ruhepause einen Spalt offen bleiben! Ansonsten kann sich schnell Schimmel im Innern der Geräte bilden, was die Kosteneinsparung durch den dann anfallenden Arbeitsaufwand wieder zunichte macht.

Energie sparen: Standby aus

Energie sparen

Foto: handmadepictures – 123RF

Gehen Sie, bevor Sie in den Urlaub fahren, alle Geräte durch, welche im Standby laufen. Dazu zählen solche Unterhaltungsgeräte wie Fernseher oder HiFi-Anlagen. Hier den Stecker ziehen, spart über Wochen der Nichtnutzung richtig Geld. Als zusätzliches Plus erweist sich diese Maßnahme für den Fall von Überspannungsschäden durch ein Gewitter! Nicht selten treten gerade im Sommer schwere Gewitter auf. Bei einem Blitzeinschlag können so ihre wertvollen Unterhaltungsgeräte schnell zerstört werden. Nicht in jedem Falle zahlt die Versicherung den Schaden!

Energie sparen: Wasserboiler aus und Heizung auf Frostschutz drehen

Wer sein Wasser nicht zentral bezieht, sondern selbst in einem Wasserboiler erwärmt, sollte auch hier den Stecker ziehen. Der Wasserboiler hält ansonsten auch während Ihrer mehrwöchigen Abwesenheit ständig das Wasser heiß! Völlig unsinnig, denn keiner nutzt es! Also in dem Fall: Stecker raus!
Auch die Thermostate aller Heizkörper in der Wohnung sollten auf Frostschutz zurückgedreht werden! Denn nicht selten lassen wir den Regler auf Winterbetrieb stehen, weil die Heizung im Sommer ja aufgrund der hohen Außentemperaturen ja sowieso nicht anspringt. Doch erfahrungsgemäß fallen schon im August hier in Deutschland die Temperaturen nachts immer wieder mal auf einstellige Werte. Die Folge: Die Heizung springt an, ohne das Sie davon einen Nutzen hätten! Also: Thermostate auf Frostschutz drehen kann auch im Sommer Energie und somit Kosten sparen!

Der richtige Tarif gewählt und die Kosten nochmals senken!

Sorgen Sie aber insgesamt für eine Minimierung Ihrer Energiekosten, indem Sie den richtigen Tarif bei einem günstigen Anbvieter wählen! Der Wechsel geht mit unserem Tarifvergleich ganz schnell und spart oft mehrere Hundert Euro pro Jahr. Der alte Vertrag wird vom neuen Anbieter übernommen, sodass Sie sich um fast nichts kümmern müssen.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

logo tarifvergleich deutschlandDer Strompreis ist bereits seit Jahren ein Ärgernis, denn jedes Jahr steigt dieser in mehr oder weniger großen Schritten. Während der zu zahlende Preis für die Kilowattstunde in den Jahren von 1950 bis 1980 beinahe stabil war, wurden die Preissteigerung in den letzten Jahren immer kontinuierlicher! Im Schnitt lag der Strompreis in den ganzen 30 Jahren von 1950 bis 1980 bei etwa 16 Pfennige pro Kilowattstunde. Es gab Jahre, da sank der Strompreis sogar. Von den 1980er Jahren bis zur Jahrtausendwende ging es von 22 Pfennige hinauf auf 30 Pfennige. Zur Euroeinführung 2001 lag der Strompreis bei etwa 16 Cent pro KWH. Seitdem legt er jedes Jahr um 1 Cent zu, sodass wir aktuell im Jahre 2017 etwa 30 Cent pro Kilowattstunde zu berappen haben. Ist das fair?

Den Hauptanteil unseres Strompreises kassiert der Staat

Wie wäre es anders zu erwarten, als wenn nicht der Staat den Löwenanteil vom Strompreis kassieren würde. Steuern machen sage und schreibe momentan 54 Prozent vom Strompreis aus. Umlagen und Steuern auf die Steuern füllen das Staatssäckel!
Doch prinzipiell setzt sich der Strompreis aus 3 Blöcken zusammen: den Netzentgelten, der Strombeschaffung und dem Betrieb, sowie den bereits genannten staatlichen Abgaben.

Staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen

Beginnen wir mit dem größten Brocken, den staatlichen Abgaben. Staatliche Steuern, Umlagen und sonstige Abgaben ändern sich in regelmäßigen Abständen – meist zu Lasten des Endverbrauchers. Denn beschließt die Bundesregierung neue Gesetze, zum Beispiel zu erneuerbaren Energien, so werden daraus resultierende Preiserhöhungen natürlich vom Endverbraucher gezahlt. So hat sich erst 2017 die sogenannte EEG Umlage drastisch erhöht – um über 8%. Mit der EEG Umlage verfolgt die Bundesregierung das Ziel, das bis zum Jahre 2050 die Energiegewinnung in Deutschland nur noch aus regenerativen Quellen erfolgen soll. Mittlerweile macht dieser Anteil über 25% des Strompreises aus.
Die Stromsteuer fällt mit etwa 7% des Strompreises verhältnismäßig wenig ins Gewicht.
Konzessionsabgaben, der Aufschlag nach dem Kraft-Wärmekopplungsgesetz, die Umlage nach § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (NEV-Umlage), die Umlage nach § 17f Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (Offshore-Haftungsumlage) und die Umlage nach § 18 der Verordnung zu abschaltbaren Lasten machen die Abgaben komplett. Auf all diese Abgaben kommen  16% Umsatzsteuer obendrauf, wo kämen wir denn sonst hin?

Netzentgelte

Die Netzengelte sind Kosten für die Nutzung der Stromnetze. Darin enthalten sind Kosten für den Transport und die Verteilung von Energie. Netzentgelte machen in etwa 25 Prozent des Strompreises aus.

Strombeschaffung und Vertrieb

Den kleinsten Posten des Strompreises bildet die eigentliche Energiegewinnung und deren Beschaffung – nämlich ganze 22 Prozent. In diesen Kosten enthalten sind also der Stromeinkauf, der dafür notwendige Verwaltungsaufwand des Energieunternehmens und des Vertriebs.

Ständiger Preisvergleich macht sich bezahlt

Seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahre 1997 übertrumpfen sich die Stromanbieter mit möglichst niedrigen Preisen. Natürlich hat kein Anbieter etwas zu verschenken, denn schließlich kauft jeder Anbeiter seinen Strom zu ähnlichen Konditionen und mit den selben staatlichen Auflagen ein. Doch Stromanbieter haben einen gewissen Spielraum, welcher dem Kunden zu Gute kommen kann. Deshalb bieten wir Ihnen unseren Stromvergleichsrechner, mit welchem Sie sich völlig kostenlos und unverbindlich zu den aktuellen Strompreisen informieren können und den für Sie günstigsten Anbieter finden. Verschenken Sie kein Geld und vergleichen Sie gleich jetzt!

So setzt sich der Strompreis zusammen:

Zusammensetzung des Strompreises

DSL Verfügbarkeit – warum Deutschland Entwicklungsland ist

logo tarifvergleich deutschlandTräumen auch Sie von einem schnellen DSL-Anschluss? Leider ist es in Deutschland wirklich noch so, dass gerade ländliche Gebiete oftmals so schlecht ausgebaut sind, dass es dort nur sehr langsame Internetverbindungen gibt. Obwohl Deutschland sich gerne als Hightech-Land bezeichnet, sind eine gar nicht so niedrige Zahl der privaten Internetnutzer noch sozusagen im Internet-Mittelalter stecken geblieben. So steht selbst in so mancher deutschen Großstadt kein schnelles VDSL via Glasfasernetz zur Verfügung, was für viele ziemlich frustrierend ist.
Wer dazu noch auf das Netz der Deutschen Telekom angewiesen ist, ist oftmals besonders langsam im Netz unterwegs. Der große Ex-Monopolist bietet zwar schon in vielen Städten DSL über Glasfaser an, allerdings ist die letzte Hürde die Verbindung zwischen dem Verteilerkasten bis zum eigentlichen Anschluss im Haus. Auf diesem letzten Abschnitt erfolgt die Datenübertragung zumeist über herkömmliches Kupferkabel, was die Geschwindigkeit mächtig ausbremst. Je länger dieser letzte Kabel-Abschnitt ist, umso größer sind die Verluste.

Mitanbieter oftmals auf Netz der Deutschen Telekom angewiesen

Leider ist es so, das die Deutsche Telekom als Netzanbieter Mitkonkurrenten wie 1&1 ihre Leitungen “vermietet”, weil diese über kein eigenen Netz verfügen.  Das bedeutet, dass auch diese Anbieter nur Übertragungsgeschwindigkeiten anbieten können, die über diese Leitung machbar sind.
Vodafone zum Beispiel setzt auch auf seine Mobilfunknetze und verspricht Internetnutzern besonders schnelles Internet über ihre Funkmasten des D2-Netzes. In verkehrsschwachen Zeiten mag die versprochene Geschwindigkeit zeitweise erreichbar sein, aber spätestens zur “Rush Hour” ist der Spaß vorbei. Dann teilen sich alle in diesem Funkbereich eingeloggten Nutzer die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite. Die Folge: Jeder bekommt nur einen geringen Teil der Bandbreite ab. Total ärgerlich!

Haben es Kabel-Kunden besser?

Glücklich kann sich schätzen, wer einen Kabelanschluss in seiner Wohnung zu Verfügung hat. Im Kabelnetz geht es bedeutend flotter ins Netz, mit bis zu 400 MBit/s. Das ist im Vergleich zu so manchem Anschluss über das Kupfernetz der Telekom sozusagen Megagalaktisch. Doch auch DSL-Nutzer über Kabel teilen sich die zur Verfügung stehende Bandbreite mit all den Kunden, die im gleichen Verteilerbereich angeschlossen sind.
Ähnlich wie bei einer Wasserleitung kommt bei jedem Anschluss nur das raus, was die anderen gerade nicht verbrauchen. Nutzen nur wenige Kabel-DSL Nutzer ihren Anschluss, dann geht es mit einem Kabelanschluss richtig zur Sache! Voraussetzung, man hat auch die volle Bandbreite gebucht.

Deutschland im internationalen Vergleich:

Wie eingangs bereits erwähnt, ist Deutschland in punkto Internet ein wahres Entwicklungsland. Länder wie Japan oder Südkorea decken bereits heute 35 Prozent bzw. 50 Prozent ihrer DSL-Anschlüsse per Glasfaser ab. In Europa sind Schweden und Norwegen führend im Ausbau. Selbst Frankreich und Italien rangieren noch deutlich vor Deutschland.
Vielleicht kein Wunder, dass Kanzlerin Merkel noch vor gar nicht allzu langer Zeit das Internet als “Neuland” bezeichnete.

Auf eigenständige Versorger setzen

Einige Anbieter haben es geschafft, ein eigenes Netz neben dem der Deutschen Telekom auszubauen. Dazu zählen zum Beispiel MNet in München, Augsburg und Erlangen, oder als großer Anbieter auch NetCologne in Köln.
Selbst kleinere Gemeinden wie Steinpleis bei Zwickau verfügen über ein eigenes schnelles Netz, und das bereits seit vielen Jahren.

Verfügbarkeitsvergleich und Preise

Mit unserem DSL-Verfügbarkeitsvergleich können Sie in wenigen Minuten nicht nur Preise der einzelnen Anbeiter vergleichen, sondern auch Geschwindigkeiten, die bei Ihnen verfügbar sind. Zumeist bieten die DSL-Anbieter Kombipakete an, welche Telefon-Flatrate und Internetflatrate verbinden. Preise bis 50 Euro pro Monat sind da mitunter keine Seltenheit. Bei Business-Anschlüssen wird es oftmals noch teurer.
Aber was würde so mancher Nutzer zahlen, wenn er oder sie doch nur etwas schneller im Netz unterwegs sein könnte – stimmts?
Deshalb unsere Empfehlung: Machen Sie den Verfügbarkeitstest mit unserem DSL-Vergleichsrechner! Der Test verrät auf einen Blick, welche Anbieter und welche Produkte mit welchen Geschwindigkeiten genau an Ihrer Adresse zur Verfügung stehen. So können Sie ganz einfach vergleichen und sich für das bestmögliche DSL-Paket entscheiden!